Freitag, 29. April 2011

fring: Videotelefonie und Videokonferenz

Die Einführung von Facetime hat erneut das Interesse an der Videotelefonie geweckt. fring geht einen Schritt weiter υnd bietet zudem die Möglichkeit der Videotelefonie mit bis zu 4 Teilnehmern.

fringFacetime ist einfach υnd simpel, funktioniert aber lediglich auf unterstützten Apple-Geräten. In die weite Welt videotelefonieren kann man damit also nicht. Außerdem kann man maximal mit einer Person quatschen υnd sie gleichzeitig sehen. Die gratise iPhone-Applikation fring kann da schon mehr ? υnd ist mit einem Update noch besser geworden.

In der Version 5.0.0.52 (ganz schön kompliziert) sind erstmals Gruppentelefonate inklusive Videoübertragung möglich. Mit bis zu vier Personen kann man gleichzeitig in der Leitung sein, das funktioniert sogar im mobilen UMTS-Netz, auch wenn die Übertragungsqualität darunter etwas leidet.

Und nun der größte Clou: fring ist auch zu Android-Smartphones kompatibel υnd beschränkt sich damit nicht nur auf das iPhone-Netzwerk. Chat, Telefonie υnd Videotelefonie sind in fring übrigens komplett gratis. Wir hoffen noch auf eine optimierte Version für iPad 2, schließlich könnte man dort vom Platzangebot profitieren.

Quelle: iPhone Apps im Test

Freitag, 22. April 2011

SmartShell statt Smart Cover

Das Smart Cover von Apple ist einfach υnd gut durchdacht. Die Frage ist nur wie man damit die Rückseite des iPads schützten kann, um Kratzer auf dem Aluminium zu vermeiden? Cool Bananas hat eine Lösung parat, die mit knapp 20 Euro gar nicht einmal so teuer ist.


Wir haben ein Testmuster der SmartShell Hülle in transparent (Amazon-Link) erhalten, außerdem sind vier weitere Farben erhältlich, passend zum Design der Apple-Cover. Geliefert wurde die Hülle in einem einfachen Umschlag, den der Postbote recht optimistisch in den Briefkasten stopfte. Dem Silikon-Überzug für iPad 2 hat es nichts ausgemacht.

Eigentlich handelt es sich lediglich um ganz normale Cover für die Rückseite, die allerdings eine Besonderheit aufweisen: Eine Aussparung für Anbringen υnd Umklappen des Smart Covers von Apple. Passen tut es jedenfalls perfekt, die Funktionalität der Magnet-Halterung wird mit der Zusatz-Hülle nicht beeinträchtigt.

Zunächst einmal muss man das SmartShell jedoch anbringen, was aufgrυnd der engen Passform gar nicht so einfach ist. Gerade bei der letzten Ecke muss man etwas Kraft aufwenden, bis der Schutz perfekt sitzt. Danach bleibt er aber auch bombenfest sitzen υnd löst sich nicht von alleine wieder ab.

Nach Einsicht der ersten Bilder hatten wir vermutet, dass die diversen Aussparungen für Kamera, Mikrofon υnd Schalter nicht ganz zentral geschnitten sind. Das mag sich bei sehr genauen Blicken auch bewahrheiten, sollte aber nicht weiter negativ auffallen. Vorteil der von uns getesteten transparenten Hülle: Das Apple-Logo ist weiterhin sehr gut sichtbar.

Eigentlich gibt es an diesem Produkt kaum etwas zu bemängeln, denn es harmoniert fast perfekt mit dem Smart Cover. Leider nur fast: Durch die Überlappung der Silikon-Umrandung liegen die Magneten des Smart Covers nicht mehr plan auf der Glasoberfläche auf υnd hält so kopfüber nicht mehr den Kontakt zu den Magneten. Außerdem ist es etwas fummelig, das Cover an der Seite anzuheben, wir empfehlen den Finger an einer der Ecken anzusetzen.

Abgesehen von den kleinen Kritikpunkten im letzten Absatz ist das SmartShell von Cool Bananas eine empfehlenswerte Investition für Besitzer von iPad 2 υnd Smart Cover. Gerade auf Reisen kann man sich eine weitere Schutzhülle sparen, wenn das iPad im Rucksack oder der Handtasche verschwinden soll.

Montag, 18. April 2011

Smart Cover bietet smarten Schutz für das iPad 2

Nach einer ausgiebigen Testphase wollen wir euch aktuell unseren Bericht zu Apples Smart Cover präsentieren.



Eigentlich waren wir vor gut zwei Wochen etwas kritisch: Kann das Smart Cover die Hohen Ansprüche wirklich erfüllen? Heute wollen wir euch unser Ergebnis präsentieren – und gleichzeitig mitteilen, dass es nur mit dem Smart Cover kaum funktioniert.

Aber beginnen wir bei null. Das Smart Cover kommt, wie man es von Apple kennt, in einer ausgeklügelten Verpackung. Mit ein bis zwei Handgriffen ist das gute Stück aus seinem Karton befreit, wir haben uns für die teurere Version aus Leder entschieden. Insgesamt gibt es zehn verschiedene Farben, da sollte für jeden etwas dabei sein.Wer die Keynote verfolgt hat oder sich bereits auf der Apple-Webseite umgesehen hat, wird wissen, wie das Smart Cover funktioniert. Das gute Stück wird einfach per Magnet am iPad befestigt, viel falsch machen kann man hier wirklich nicht. Es ist einfach – smart.

Neben der Schutzfunktion für die Glasfront – hier kann vor allem das automatische An- und Abschalten des iPads überzeugen, kann man das Apple-Tablet durch eine Klappfunktion der Hülle auch aufstellen: Entweder flach zum Tippen, oder steil zum Videos ansehen.

Beim Tippen gibt es einen kleinen Nachteil: Das iPad liegt mit dem unteren Ende ungeschützt auf der Oberfläche, hier muss man aufpassen, sich nicht gleich ein paar Kratzer einzufangen.

Sehr gut gefällt uns der “Hochkant-Modus”. Hier steht das iPad 2 deutlich sicherer als das iPad der ersten Generation in der damaligen Hülle. Natürlich sollte man nicht wie wild am Tisch rütteln, man muss aber auch keine Angst haben, dass das iPad jeden Moment umfallen könnte.

Durch die vier Fugen des Klappsystems stechen nach dauerhafter Nutzung leider ebenso viele Fett-Streifen auf dem Display ins Auge. Diese heben sich deutlich vom Einheitsbrei der sonstigen Fingerabdrücke ab, lassen sich aber mit einem Mikrofasertuch schnell entfernen.

Mit 39 Euro für Kunststoff-Modell und 69 Euro für die Ledervariante ist das Smart Cover leider nicht ganz günstig, kann aber trotzdem verzaubern. Wer das iPad mit auf Reisen nimmt, wird vermutlich nicht um eine richtige Schutzhülle herum kommen, wir empfehlen hier das nicht einmal 15 Euro teure Modell von Belkin, in das das iPad 2 auch mit dem Smart Cover passt.